Heisse Tresore, explosive Jobs…

Manchmal hat man schon Öffnungen mit speziellen Gefahren… meistens weiss man das vorher, die Kunden fragen sichtlich nervös ob dem Inhalt da was passieren kann.

Wir hatten schon etliche brisante Inhalte, z.B. weissen Phosphor in einer Hochschuleinrichtung, Sprengstoffe in Munitionsbunkern, offene Schwarzpulverbehälter bei Waffenschränken usw…

Aber dieser, über den ich kurz berichten möchte war schon lustig ;o)

In München gab es einen Techniker, der dafür bekannt war extremen Pfusch zu produzieren.  Alte Tresore hat er gerne „aufbereitet“ und teuer weiter verkauft. Den Kunden hat er dann Schauermärchen von seinen spezial „Patronensicherungen“ in der Türe erzählt für die Sicherheit. Abgesehen davon dass die Kiste, die wir zufällig gesehen haben, extrem verpfuscht ist (nachgerüstetes Zahlenschloss mit schlecht eingeschweisster Platte, abgeschnittener Riegel etc.) hat er doch tatsächlich auf die Schlösser Platzpatronen geklebt!

Lustig ist, dass dieses Gerücht immer wieder im Umlauf war, jetzt konnten wir tatsächlich so ein Unikum vom dem Techniker nach erfolgreicher Öffnung fotografieren!

Sinnvoll ist so etwas eher nicht, was soll die Patronen denn auslösen? Und was sollen die dann bewirken? Da müsste schon jemand mit einem Schneidbrenner dran, und dann würde es im Inneren vermutlich nur kurz zischen oder leise Popp machen. Aber war vermutlich ein gutes Verkaufsargument für seine Recyclingtresore. Von der Zulässigkeit will ich mal gar nicht sprechen, falls da wirklich jemand was passiert wäre (unwahrscheinlich), sicher großer Ärger.

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Verpfuschtes, nachgerüstetes  Zahlenschloss mit Platzpatronen

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Schlüsselschloss mit Platzpatronen

 

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