Spachtelreparatur und Pfusch

Pfusch sieht man immer wieder, dieser war aber die Krönung.

Bei einer Öffnung schnitt ein nicht unbekannter Schlüsseldienst eine großzügige, 4- eckige Öffnung in das Türblatt eines Tresores und „reparierte“ das. Schloss wurde ersetzt und die Türe lackiert.

Jahre später wurde der Schlüssel wieder verloren, wir waren vor Ort und wunderten uns über das Schloss, das gar nicht in einen solchen Tresor gehörte und etwas schief hinter dem Schlüsselloch zu sehen war.

Beim Versuch das aufzuschließen stellte sich heraus dass die Zuhaltungen nicht gängig waren und immer wieder oben hängen blieben. Also Schmiermittel ins Schloss und mit leichten Schlägen eines Gummihammers etwas Vibration erzeugt, damit sie wieder herunterkommen.

Was aber kam verwunderte uns schon sehr, die komplette, damals herausgeschnittene Platte, mitsamt dem Schloss fiel uns entgegen! Der Tresor war mangels Schloss nun natürlich offen! Bei genauerer Betrachtung war die Platte nur mit Spachtelmasse eingeklebt worden. Ein Wahnsinn, der Kunde lagerte da im Schnitt 40 000.-. Und ein kräftiger Schlag hätte genügt um den Tresor zu öffnen!

Der Kunde war nicht wirklich begeistert als wir es ihm zeigten. Wir berechneten dann nicht die Öffnung sondern verkauften ihm einen neuen Tresor…

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