Tresortuning

Cooles Umbauprojekt, hierzu wurde ich gefagt was ich davon halte… kann nur sagen super ausgeführt, richtig viel Arbeit, toll. Ein geniales Einzelstück auf Basis eines ohnehin schon sehr massiven Garny D20 mit einer 50 mm Hartgussplatte und massiv betonierten Wandungen!

  • Beton wurde teilweise entfernt, Türfüllung wurde mit einer zusätzlichen Füllung mit Korund, Gummi, Kugellagerkugeln, Stahlfasern und Epoxidharz vergossen
  • Eine vollflächige 8mm Hardox Stahlplatte zusätzlich eingesetzt
  • Ein Zeitschloss nachgerüstet
  • Innenfachtüren neu angefertigt (deutlich stabiler)
  • Ein Handrad mit Untersetzungsgetriebe und integrierter Elektronik konstruiert und gebaut
  • … siehe Fotos

Ist noch nicht ganz fertig, viele weitere Arbeiten sind geplant. Hoffe es kommen noch Fotos nach Fertigstellung. Bleibt spannend wie das nach der geplanten Airbrushlackierung aussieht…

Gruß an Martin, der sich die viele Arbeit angetan hat, danke für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Davon könnten sich die Tresorhersteller mal inspirieren lassen wieder etwas qualitativ hochwertiges zu bauen! Und viel Spass dem eventuellen Einbrecher der das Ding mal öffnen will ;o)

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3 Kommentare zu Tresortuning

  1. Volker Leiste sagt:

    Ja sieht interessant aus! Ich hätte spontan die gehärteten Kugellagerkugeln drehbar in dicht verschlossenen Stahlrohren in die Füllung eingebracht. Hintergedanke: ein Kronenbohrer findet dann eine mitlaufende Kugellager vor und kann sich nicht „verbeißen“ und schneiden…
    Aber ich habe keine so rechte Idee, was die Gummikugeln für einen Zweck haben…
    Hardoxplatte als sehr verschleißfeste Platte verstehe ich. Alternativ wärmebehandelte Platte aus 90MnV8 ???

  2. admin sagt:

    Lose in Rohre gelagerte Stahlkugeln sind eine gängige Methode bei Tresoren und Tresorraumtüren mit Kernbohrschutz. Ist auch extrem „lästig“ wenn man das bohren muss… die Kugeln rutschen immer nach und verklemmen sich auch in der Wendel von Spiralbohrern ganz ekelhaft… das führt dann gerne zu abgerissenen und im Loch verklemmten Bohrern. Der Gummi erschwert Schlagbohren etwas und verschmiert Diamantwerkzeuge. Auch das ist bei einem Tresorhersteller aus der Schweiz bekannt. Hat er sich sogar patentieren lassen unter dem Markennamen „Relastan“ Füllung. Bezüglich der Stahlplatte, Manganstahl ist vielleicht noch etwas besser, aber der Garny hat ja dahinter eine 50mm Hartgussplatte in der Türe. Die ist dann ein wirkliches Hindernis ;o) Üblicherweise scheitert der Straftäter spätestens an dieser Schicht… auch wenn er die zusätzliche Hardoxplatte geschafft haben sollte.

  3. Martin sagt:

    Das mit den KB Schutz ist eine feine Sache.Das Problem so etwas einzubauen ist aber hier die beschränkte Bauhöhe vongerade einmal 25mm gemessen vom Türblatt bis Betonfüllung, mehr als 25mm konnte ich nicht abtragen da dann diese Hartgussplatte bzw verdrillte Stähle kommen.Man muss sich dann überlegen was man einbauen möchte.Etwas ist auch bei diesem Kunstharz eventuell auch noch von Voreil , beim schneiden oder schweißen entstehen deart abartige Gase und Stäube die dem Straftäter sicher auch nicht wirklich das „arbeiten“ erleichtern.

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