zerflexter Leasingtresor

Eine dumme Geschichte. Ein Schlüsseldienst wurde an einen geschlossenen Tresor gerufen. Batterie leer und der Notschlüssel nicht vorhanden.

Der Monteur sagte dem Kunden er könne den Tresor nur zerstören. Antwort vom Kunden: Egal, ich muss jetzt an den Inhalt.

Also das Gewaltwerkzeug an den Start gebracht und die Türe zerschnitten.

Nur dumm, der Tresor war geleast! Also quasi gar nicht im Besitz des Kunden, nur gemietet. Konnte der Monteur ja nicht wissen!

Jetzt hat er eine Klage am Hals, soll den Schaden bezahlen von seiner nicht fachgerechten Öffnung.

Natürlich hätte man den Tresor erhalten können. Wir hätten ihn komplett ohne Beschädigung aufgesperrt, wäre nicht der erste dieser Bauart. Aber auch mit einem kleinen Bohrloch hätte man ihn erhalten können.

Der Ausgang der Geschichte ist noch unklar, bin mal neugierig ob der Schlüsseldienst weiter mit Tresoröffnung wirbt oder ob er das zukünftig bleiben lässt. Oder wie viele andere auch solche Aufträge an jemand weitergibt der mehr Erfahrung und entsprechende Werkzeuge hat.

 

2 Kommentare zu „zerflexter Leasingtresor“

  1. Wenn der Monteur sich vorher eine Unterschrift geben lassen hat, wird es wohl schwer werden ihn für eine Tresoröffnung zu belangen!
    Der Gesetzgeber wird wohl kaum einen Steuerzahler dafür belangen das er seine Arbeit gemacht hat! Es sind schon ganz andere davon gekommen z.B. die für eine Türöffnung 600€ berechnet haben. (Schlüsseldienst Mafia)

  2. Und wenn doch, müsste ja auch seine Versicherung dafür aufkommen, vorausgesetzt er hat eine!